Lyrik
Türen… Schließen Räume ab lassen sie enden sind der Anfang von allem Unbekannten. Hab Mut und tritt hindurch nur dann erlebst Du vielleicht Überraschendes nur dann   l e b s t   Du ©Lutz Sehmisch September 2014 Kommt eine rote Wolke gezogen, Aus ihr stürzen drohende Gestalten Ich rief, um sie aufzuhalten, Schon sind sie durch mich hindurchgeflogen Hinterlassen einen Brandgeruch, Bestürzung wie nach einem Fluch, …es ist Krieg.                                 © Lutz Sehmisch 11.08.2014 geschrieben anläßlich der 100-jährigen Wiederkehr des 1.Weltkrieges Meine ANHALTS-Punkte Fliege wie ein Vogel unter mir die Elbe ihre Ufer erholsam und beschützend weite Auen und Wiesen lassen mich ruhen und träumen. Gärten und Parks duftdurchströmt, Kirchen und Schlösser verzaubern, fühle mich schwerelos auf Freischwingern und fern schon das erste Motorengeräusch der Droschken. © Lutz Sehmisch Mutter Erde Sie leuchtet in schillernden Farben rot, blau und grün. Doch innen scheint sie finster und schwarz wie mein Tod. © Lutz Sehmisch, Juni 2012  Erblühende Lust Liebliche Sonnenstrahlen durchdringen den Morgennebel Frühlingsboten strecken verlangend ihre Blüten gen Himmel. Der Duft betört, die Lippen suchen, finden, berühren begehrend… Eisblume… Atem erstarrt.                                                     © Lutz Sehmisch 19.April 2012 Überreizt Die Ohren, taub vom Lärm der Stille Die Augen, geblendet von der Dunkelheit der Sonne Die Nase, riecht nicht den Gestank der feinen Düfte Die Zunge, geschmacklos von der Bitterkeit mancher Süßigkeit Die Haut, wahrnehmungslos vom Druck der gestreichelten Seele ©  Lutz Sehmisch 12.04.2011 Verstummt Ruhe beunruhigt Stille wird hörbar Dunkelheit fühlen taumelnd Halt suchen pulsierendes Herz schmerzt vergessen und verstoßen Schreie verstummen ungehört am Ende in der Ewigkeit ©  Lutz Sehmisch 16.03.2011 Lebensraum zu Hause! der Ort an dem ich mich wohl fühle der Ort an dem ich genießen kann der Ort an dem ich mich geborgen fühle der Ort an dem ich selbst sein kann der Ort an dem ich mich nicht bewertet fühle der Ort an dem ich nicht beobachtet werde der Ort an dem ich Wärme empfangen kann der Ort an dem ich mich verstanden fühle die Familie! vermisst und verloren ©  Lutz Sehmisch 27.01.2011 Das Leben leben licht, wärme glücklich und erfüllend dunkelheit und kälte im tod                      © Lutz Sehmisch 18.10.2010  Mein Weg zum Glück Auf der Suche nach dem Glück Ohne Blick zurück Mach mich auf den Weg Fühle nur im Augenblick. Eine tiefe Schlucht muss ich überwinden Kann den Weg nur auf einem Drahtseil finden Mit zaghaften Schritten geht`s vorwärts Halte die Balance nur mit den Armen. Das Seil, es zittert und vibriert Ich spür dich hinter mir Du klammerst dich fest an meinen Körper Bringst mich aus dem Gleichgewicht. Ich kann das Ziel nicht sehen Wenn ich ankomme, werd ich dann glücklich sein? © Lutz Sehmisch 03.08.2010 Angst In der Luft ein Hauch von Sommer die Sonne, sie scheint fast immer das Gemüt ist gestimmt ganz froh das Glück es scheint so nah. Doch plötzlich ziehen dunkle Wolken Blitze, Donner und Schmerz es sehnt sich nur noch nach Ruhe mein Herz aus Angst vor dem Leben. Der Himmel und die Augen voller Tränen der Angst. Tränen, die innerlich zerreißen der Tod kann die ersehnte Ruhe verheißen doch der Abschied heißt auch Angst vor dem Ende. Die Liebe trocknet Tränen gibt Schutz ganz fest in ihren Armen doch die Gedanken kann sie nicht verwehen sie kommen immer wieder und mit ihr …..  die Angst. © Lutz Sehmisch 11.07.2010
Lutz Sehmisch
aus meiner Schreibfeder
© Lutz Sehmisch 2011 - 2017